Pinneberg

Quickborn nimmt dem Amt Pinnau 17 Mitarbeiter ab

Quickborn/Rellingen. Die Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Quickborn mit den Nachbargemeinden Hasloh und Bönningstedt zum 1. Januar 2013 nimmt Formen an. Auf die 17 Stellen, die die Stadtverwaltung ausgeschrieben hat, um den Mehraufwand abdecken zu können, haben sich jetzt 27 Kandidaten beworben, sagt Fachbereichsleiter Ralf Gercken mit. Ein gutes Dutzend der Bewerber komme aus der Verwaltung des Amtes Pinnau, das 14 Vollzeitstellen loswerden möchte, wenn Hasloh und Quickborn nicht mehr dem Amtsbereich angehören.

Bis auf eine Ausnahme gebe es für jede ausgeschriebene Stelle der Besoldungsgruppen 8 bis 11 mindestens eine Bewerbung, sagt Gercken. Die ersten Bewerbungsgespräche werden in der nächsten Woche geführt. Jeder Bewerber sollte bis zu drei Stellen benennen, die ihn interessierten, erläutert Gercken das Verfahren. "Unser Ziel ist es, dass jeder bei seiner ersten oder zweiten Präferenz zum Zuge kommt."

Das Ganze müsse eng mit dem Amt abgesprochen sein, betont Amtschef Detlev Brüggemann. Es dürfe nicht sein, dass ganze Abteilungen nach Quickborn gingen. "Das Amt muss auch nach dem Aderlass funktionieren."

Fest steht aber wohl nun, dass das verkleinerte Amt Pinnau nicht auf Personalkosten sitzen bleiben wird, wie dies Kritiker befürchtet haben.