Pinneberg

Leserbriefe an die Redaktion

Befremdlicher Vorgang

"Quickborns SPD radelt mit Kandidatin durch Stadt und Land"

Die Kandidatin für das Quickborner Bürgermeisteramt, Johanna Skalski, macht eine Tour durchs Stadtgebiet, die am Holstenstadion endet.

Hamburger Abendblatt 29. Mai

In einem harmlosen Artikel in der Pinneberger Zeitung verkünden die SPD, WIR-Fraktion und Bündnis90/Die Grünen zusammen mit der Bürgermeister-Kandidatin, Frau Skalski, dass sie am Sonnabend, 29. Mai, eine Radtour veranstalten mit Besichtigung von markanten Orten der Stadt. So weit, so gut. Dass diese Radtour dann aber offiziell bei einer Veranstaltung des FC Quickborn enden soll, ist schon ein Stück aus dem Tollhaus.

Auf Nachfrage beim Vorstand des FC Quickborn wurde mir mitgeteilt, dass man auf jegliche Art von Wahlkampf verzichten wolle, und dies dem Veranstalter der Radtour auch so mitgeteilt worden sei. Dass jetzt dennoch über Presseartikel der Eindruck vermittelt wird, als sei Frau Skalski Bestandteil des geplanten Programms der FC Quickborn-Veranstaltung, ist schon dreist.

Sowohl die Frau Skalski unterstützenden Fraktionen, als auch Frau Skalski selbst haben es nicht geschafft, eine größere Veranstaltung zu organisieren, und nutzen jetzt Veranstaltungen neutraler Institutionen und Vereine Quickborns in zweifelhafter Weise für politische Zwecke und ihren Wahlkampf.

Nicht nur, dass der Eindruck vermittelt wird "Grillwurst und Erfrischungsgetränke" würden durch Frau Skalski und ihr Team bereitgestellt, sondern auch durch Nennung des Veranstaltungsnamens wird ein direkter Zusammenhang zwischen FC Quickborn-Event und Wahlkampf von Frau Skalski hergestellt. Gerade diejenigen, die sich immer auf politische Korrektheit berufen, sollten sich fragen, ob hier die tolerierbaren Grenzen von "Bauernschläue" nicht deutlich überschritten wurden. Als Mitglied des FC Quickborn empfinde ich diesen Vorgang jedoch befremdlich.

Jürgen Kuper, Quickborn

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