Bilsen

Tierhäute und -köpfe als Lebensmittel für Afrika

Drei Schwarzafrikanern könnte ein geplanter Verkauf von tierischen Nebenprodukten wie Häuten, Schafsköpfen und Rinderklauen als Lebensmittel reichlich Ärger einbringen. Am Sonnabend meldete ein Zeuge der Polizei, dass drei Personen am Hohenhorster Weg in Bilsen Teile von Tieren verbrennen. Einer der Männer erklärte später den Beamten, dass sie die Tierteile so haltbar machen wollten, um sie dann nach Afrika zu bringen. Insgesamt handelte es sich um vier 240-Liter-Tonnen. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt wurde die Sicherstellung der Teile angeordnet. Es handelt sich bei den Rinderunterfüßen und -häuten nach dem Tierischen Nebenprodukterecht um Material der Kategorie drei, das heißt, es sind keine Lebensmittel. Die Polizei ermittelt.