Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

FC Ulzburg tröstet sich mit einer Kiste Bier

Fußballclub scheitert kampflos im Kreispokal. Titelverteidiger SV Todesfelde siegt 17:0

Henstedt-Ulzburg.  Das Kreispokal-Match gegen den TuS Garbek sollte das erste Pflichtspiel in der Vereinsgeschichte des FC Ulzburg (Kreisklasse C) werden. Doch daraus wurde nichts, der FCU ist kampflos ausgeschieden.

Da die Sportanlage am Schäferkampsweg noch bis Anfang September renoviert wird, hätte die von Jan Jakobsen trainierte Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz an der Theodor-Storm-Straße kicken sollen – das ist der Ausweichort des im Dezember 2017 gegründeten Clubs. Doch die Verträge über die Nutzung des Spielfeldes sind noch nicht aufgesetzt.

Jakobsen wartet schon seit Monaten auf die Klärung dieser Angelegenheit. „Der SV Henstedt-Ulzburg hat ein Vorrecht auf die Nutzung des Kunstrasens“, sagte der dänische Coach des FC Ulzburg. Laut Bürgermeister Stefan Bauer sollen sich beide Vereine in der Zwischenzeit untereinander einigen, wann der Platz von wem genutzt wird. Doch das erweist sich als problematisch: Der FCU besteht überwiegend aus früheren SVHU-Trainern, -Verantwortlichen und -Mitgliedern – die Fronten sind aktuell verhärtet.

Auch ein Tausch des Heimrechts mit dem TuS Garbek war nicht möglich, da auf dem Rasenplatz des Kreisligisten Pestizide versprüht wurden und das Spielfeld deshalb vorerst nicht betreten werden darf. „Wir haben den Garbekern gegen eine Kiste Bier und eine Testspielvereinbarung für den Winter den Einzug in die nächste Runde überlassen“, so Jan Jakobsen. In dieser wäre der FCU auf Landesliga-Club SV Schackendorf getroffen.

Eliakim Kukanda trifftfünfmal für den SVT

Bereits das Achtelfinale hat Titelverteidiger SV Todesfelde erreicht. Der Oberligist setzte sich beim TuS Heidmühlen (Kreisklasse C) mit 17:0 (8:0) durch. Die Treffer erzielten Eliakim Kukanda (5), Luca Sixtus, Daniel Beier (beide 3), Rafael Krause, Emanuel Bento, Yannick Chaumont, Janick Loose und Josef Jueidi. Hinzu kam ein Eigentor von Heidmühlens Keeper Rene Bähnk.

Schon raus aus dem Wettbewerb ist Verbandsliga-Absteiger TSV Nahe, der in der Serie 2017/2018 noch das Finale erreicht hatte. Die Mannschaft des neuen Trainers Oliver Schulz gewann beim Heidmoorer SV zwar mit 4:2 (3:1). Die Partie wurde aber in einen 2:0-Erfolg der Hausherren umgewertet, da Nahes noch gesperrter Keeper Lennart Braasch nicht hätte spielen dürfen.

Am torhungrigsten erwies sich in der Auftaktrunde der SV Wahlstedt, der Gastgeber FSC Kaltenkirchen auf dem Kunstrasen an der Schirnauaallee mit 20:0 (10:0) besiegte.

Weitere Ergebnisse der 1. Runde im Kreispokal Segeberg: Bramstedter Turnerschaft – SG Daldorf/Negernbötel 2:0, TSV Lentföhrden – Schmalfelder SV 0:1, TSV Kattendorf –
SV Westerrade 2:3, SC Hasenmoor –
TuS Stusie 4:2, SV Sülfeld – SG Oering-Seth 1:8, TV Trappenkamp – SV Eintracht Segeberg 4:0, SC Wakendorf – TuS Teutonia Alveslohe 0:2, MTV Segeberg – TSV Weddelbrook 5:0.Die Spiele der 2. Runde: TuS Garbek –
SV Schackendorf, TuS Teutonia Alveslohe –
SV Rickling, SC Hasenmoor – Heidmoorer SV, TSV Nützen – TSV Wiemersdorf, Großen­asper SV – Kaltenkirchener Turnerschaft,
TV Trappenkamp – SG Oering-Seth,
TuS Tensfeld – SV Westerrade, SG Wito –
TuS Hartenholm, Bramstedter Turnerschaft – SSC Phoenix Kisdorf, SV Wahlstedt –
SV Henstedt-Ulzburg, VfL Struvenhütten –
SC Rönnau 74, Leezener SC – SG Bornhöved/Schmalensee, Schmalfelder SV – FFC Nordlichter Norderstedt, SV Weede – Fetihspor Kaltenkirchen (alle Sonntag, 22. Juli, 15 Uhr), Rot-Weiß Norderstedt – MTV Segeberg
(15.30 Uhr).