Norderstedt
Seth

Referee Patrick Ittrich berichtet aus der Bundesliga

Seth. Sein Gesicht ist deutschen Fußball-Fans bestens bekannt, er hat weit über 100 Profispiele in den ersten drei Ligen gepfiffen – doch Patrick Ittrich ist immer noch ein Mann der Basis. Und deswegen folgte der 39 Jahre alte Hamburger Schiedsrichter gerne einer Einladung des Fördervereins der Segeberger Fußballschiedsrichter in die Sether Sporthalle. Zumal der Vereinsvorsitzende, Malte Göttsch, selbst Regionalliga-Referee ist und als Assistent schon mehrfach in der 3. Liga eingesetzt wurde – beispielsweise im Gespann mit Ittrich in Chemnitz.

Der Gast hielt einen launigen 90-Minuten-Vortrag voller Anekdoten und Ratschläge, lockerte den Abend mit Videoszenen auf, beantwortete gerne Fragen. „Wir hatten Zuhörer auch aus Neumünster, Steinburg und Stormarn“, so Göttsch. Eindruck hinterließ unter anderem der straffe Zeitplan: Ittrich, der weiterhin reduziert als Polizeibeamter tätig ist, trainiert bis zu sechs Mal in der Woche – und dazu kommen noch die Einsätze inklusive Anfahrt und Übernachtungen. Was Göttsch nicht nur bei Ittrich aufgefallen ist: „Die Schiedsrichter sind sehr entspannt, gehen auch mal locker mit Spielern um. Aber klar, das Standing muss man sich erarbeiten.“ Sein Fazit: „Es gab viel positives Feedback. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.“