Norderstedt
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Nordlichter bestreiten Mammutprogramm mit einem Minikader

Norderstedt. Auch wenn die Verbandsliga-Fußballer des FFC Nordlichter Norderstedt (9./22 Punkte/40:36 Tore) sportlich grundsätzlich gut dastehen, läuft es in diesem Jahr bisher nicht wie geplant. Die jüngste 1:4 (1:2)-Niederlage gegen den MTSV Hohenwestedt klammert Trainer Jens Blohm dabei aus. „Das Ergebnis ist viel zu hoch. Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt“, sagt der Übungsleiter. Das Tor für den FFC erzielte Pierre Hallé (40.).

Gravierender sind das große Verletzungspech – es fehlen nach wie vor sieben Stammkräfte – und das Winterwetter. Für den Aufsteiger stehen in den finalen acht Wochen der Saison insgesamt 13 Spiele auf dem Programm – neun davon zu Hause im Moorbekstadion. Ein strammer Akt, den die Nordlichter mit einem Mini-Kader angehen. „Es sind in dieser Saison so viele unerwartete Dinge geschehen. Da konntest du nichts gegen machen“, so Blohm.

Ein Kniescheibenbruch (Christoph Vilter), zwei Syndesmosebandrisse (Malte Gruntzdorff) und ein Kreuzbandriss (Sebastian Mende) seien nur drei dieser Unvorhersehbarkeiten gewesen. „Ich bin aber guter Dinge, dass wir die Restserie vernünftig angehen und noch einige Punkte einfahren“, sagt Jens Blohm.