Norderstedt
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Zug um Zug kommen die Frauen dem Aufstieg näher

TuRa Harksheides Schachteambenötigt in der 2. Bundesliganur noch zwei Punkte

Norderstedt.  Die Schachspielerinnen des TuRa Harksheide kommen ihrem Ziel, der Erstklassigkeit, immer näher. Am Heimspieltag der 2. Frauen-Bundesliga West in der Mensa des Coppernicus-Gymnasiums setzten sich die Harksheiderinnen zunächst gegen den SV Heiden und anschließend auch gegen den SC Steinfurt durch.

Dabei lief längst nicht alles glatt, denn Nathalie Wächter an Brett drei fiel krankheitsbedingt kurzfristig aus. „Leider fanden wir so schnell keinen Ersatz, denn viele unserer Spielerinnen sind momentan im Klausurenstress und hatten den Termin schon zum Lernen verplant“, sagte Teamchef und Spartenleiter Eberhard Schabel.

Der Ausfall schwächte die TuRanerinnen allerdings nicht besonders, auch zu fünft waren die Gastgeberinnen nicht zu schlagen und setzten sich gegen Heiden locker mit 4,5:1,5 Punkten durch. Siegreich waren Julia Antolak, Maria Gosciniak, Inken Köhler und Jasmin Zimmermann, Carina Brandt spielte Remis. Das zweite Match gegen den hoch gehandelten SC Steinfurt verlief wesentlich enger. TuRa gewann – ebenfalls zu fünft – mit 3,5:2,5. Die Punkte holten Carina Brandt (Remis), Julia Antolak, Maria Gosciniak und Inga Marx, die damit im vierten Duell dieser Saison den vierten Sieg einfuhr und weiter eine Topquote von 100 Prozent aufweist.

Zweite Mannschaft erreichtViertelfinale im Landespokal

TuRa Harksheide steht nun mit zehn Matchpunkten an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga West. Das Finale um den Aufstieg wird am 17. und 18. Februar in Delmenhorst ausgetragen. Die Harksheiderinnen spielen gegen die auf Platz drei stehenden Gastgeberinnen (sieben Matchpunkte) sowie gegen Schlusslicht SK Münster und benötigen aus beiden Partien nur zwei Punkte, da der Delmenhorster SK am fünften Spieltag eine Niederlage kassierte und sich der Rückstand zu TuRa auf drei Zähler vergrößerte.

Die zweite Frauenmannschaft verlor in der Regionalliga gegen den Lübecker SV mit 1,5:2,5. Erfolgreich war indes die Jugendmannschaft, die ins Viertelfinale des schleswig-holsteinischen Jugendpokals einzog. Enno Striebeck, Taron Khachatryan, Philipp Guo und Michelle Chen gewannen mit 3:1 gegen den SV Bad Oldesloe.