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Für die BSG Stadtwerke heißt es: High Noon in Hamwarde

Der 19 Jahre alte Henri Tetzloff hat mit den Luftgewehrschützen der BSG Stadtwerke Norderstedt die Teilnahme an der Aufstiegsrunde

Der 19 Jahre alte Henri Tetzloff hat mit den Luftgewehrschützen der BSG Stadtwerke Norderstedt die Teilnahme an der Aufstiegsrunde

Foto: Thomas Maibom

Norderstedter Luftgewehr-Sportschützen können am Sonntag Verbandsligameister werden. Ziel ist die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.

Norderstedt.  Halten die Nerven? An diesem Sonntag können die Luftgewehrschützen der BSG Stadtwerke Norderstedt die Meisterschaft in der Verbandsliga Hamburg unter Dach und Fach bringen – High Noon in Hamwarde.

Das Team von Trainer Jürgen Schumacher (12:0 Zähler) trifft auf der Anlage im Herzogtum Lauenburg um 11.35 Uhr zunächst auf den ebenfalls noch verlustpunkfreien Schützenverein Ramelsloh, der die jüngste Mannschaft der Staffel stellt. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Anne-Marie Schierhorn und Stefanie Reimers, die in der vergangenen Saison noch für die BSG im Einsatz waren.

Um 15.15 Uhr kommt es zum Duell mit dem Tabellendritten SV Hamwarde, mit dem die Norderstedter noch ein Hühnchen zu rupfen haben: 2015 entriss ihnen diese Crew auf der Zielgeraden den ersten Platz.

Coach Schumacher kann voraussichtlich seine Bestbesetzung aufbieten, also auch die dänische Jugendmeisterin Anna Nielsen, 17, und den 19 Jahre alten Henri Tetzloff. Dieser ist ein Eigengewächs der BSG Stadtwerke Norderstedt und aktuell die Nummer eins im Jugendbereich des Schützenverbandes Hamburg.

Komplettiert wird die Mannschaft von Athena Salimi, Karina Lorenz, Heike Kremer und Thorsten Gerhard. Der 40-Jährige, der sich zu Saisonbeginn bei einem Arbeitsunfall seinen Abzugsfinger verletzt hatte, ist inzwischen wieder fit. Zum Kader gehören außerdem auch noch Patrick Schumacher und Thomas Stödter; sie werden in Hamwarde allerdings nicht zum Einsatz kommen.

Die BSG Stadtwerke Norderstedt peilt als Minimalziel den zweiten Platz in der Abschlusstabelle an. Grund: Die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, die am 27. Februar in Hannover ausgetragen wird. Und die Ausgangslage ist gut, wenn nicht sogar optimal: Falls alles planmäßig läuft, könnte sich der Spitzenreiter sogar eine Niederlage gegen Ramelsloh oder die Gastgeber erlauben. Der starke Aufsteiger SV Rahlstedt, dessen Konto mit zwei Minuspunkten belastet ist, hat zwar noch Außenseiterchancen auf Rang eins oder zwei, aber auch ein sehr schweres Restprogramm.

Zuletzt waren die Norderstedter 2009 in der zweithöchsten deutschen Klasse vertreten. „Danach haben wir sechsmal versucht, in die 2. Bundesliga zurückzukehren – leider sechsmal vergeblich“, so Jürgen Schumacher.