Norderstedt
Handball

Todesfelde/Leezen verteidigt mit Heimsieg Tabellenspitze

Franziska Haupt erzielte gegen den FC St. Pauli ihre Saisontore 99 bis 110

Franziska Haupt erzielte gegen den FC St. Pauli ihre Saisontore 99 bis 110

Foto: Thomas Maibom

Oberligafrauen legen mit 18:9 zur Pause den Grundstein zum 32:23-Erfolg gegen den FC St. Pauli. Franzi Haupt übertrifft 100-Tore-Marke.

Todesfelde.  Gabriella Nemeth, Trainerin der Oberliga-Handballfrauen der SG Todesfelde/Leezen (1./15:3 Pkt./296:237 Tore), fällt es nie schwer, die Leistung ihres Teams zu schildern. Für die erste Hälfte der Partie gegen den FC St. Pauli (1./8:10/219:231), die mit einem 32:23 (18:9)-Heimsieg für die Todesfelderinnen endete, griff sie doch lieber auf einfaches, aber nicht minder Zufriedenheit ausdrückendes Vokabular zurück. „Das war eine wirklich tolle Deckung, konsequent und konzentriert“, sagte Gaby Nemeth. „Wir haben Laufbereitschaft gezeigt, haben gut kommuniziert, haben den gefährlichen linken Rückraum von St. Pauli in den Griff bekommen und viele Bälle gewonnen oder St. Pauli in eine schlechte Wurfposition gebracht.“

Das Ergebnis der konsequent giftigen Abwehrarbeit, in der sich Leonie Wulf als „Arbeitstier“ ein Sonderlob der Trainerin verdiente, war ein in der ersten Hälfte nahezu abgemeldeter Gegner. „Bis zur 25. Minute nur sechs Gegentore zuzulassen, ist ebenso beachtlich wie unsere eigenen 18 Treffer zur Pause“, so Gaby Nemeth, „aber ich bin auch sehr froh, dass die Mannschaft hellwach aus der Pause gekommen ist.“ So konnte die SG schnell vier Tore draufpacken, ehe auch St. Pauli immer besser ins Spiel fand. Nemeth: „Das war in der zweiten Hälfte von beiden Seiten ein sehr gutes Spiel. Es macht großen Spaß, eine Tabellenführung zu verteidigen.“

Spielverlauf: 2:2, 3:3 (7.), 8:3 (12.), 11:5 (18.), 14:6 (25.), 18:9 – 22:10 (35.), 25:13 (39.), 27:15 (45.), 30:18 (50.), 32:23.
Tore der SG Todesfelde/Leezen: Franziska Haupt (12/davon 1 Siebenmeter), Melanie Hess (7/3), Christian Haupt (4), Leonie Wulf (3), Laura Teegen, Sophie Frank und Trixy Rohlfs (je 2).