Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

SVHU-Frauen deklassieren Berliner TSC

Handball-Drittligist macht mit 42:22-Kantersieg den Klassenerhalt perfekt

Henstedt-Ulzburg. Das erste Handball-Frauenteam des SV Henstedt-Ulzburg (3. Liga Ost) kann für ein weiteres Jahr in der dritthöchsten deutschen Klasse planen. Mit einem in der Höhe überraschenden 42:22 (18:9)-Heimerfolg gegen den Berliner TSC beseitigte die Mannschaft von Trainer Volker Paul, die mit 22:20 Punkten Tabellensiebter bleibt, die letzten Zweifel am Klassenerhalt.

Die Gastgeberinnen legten im Schulzentrum Maurepasstraße los wie die Feuerwehr. Nach sieben Minuten führte der SVHU bereits mit 6:1 und baute den Vorsprung im Verlauf der ersten Halbzeit kontinuierlich aus. Beim Zwischenstand von 18:5 (23.) leistete sich Coach Paul den Luxus, sein Team mit Auswechslungen kräftig durcheinanderzuwirbeln. „Bis zur Halbzeitpause hat Berlin dann noch viermal hintereinander getroffen, das war der einzige Aspekt der Partie, über den ich ein wenig verärgert war“, sagte der Trainer.

Der Übungsleiter, der sein Amt am Saisonende aus beruflichen Gründen aufgeben wird, war vor allem mit der Offensivleistung des SV Henstedt-Ulzburg zufrieden. „Wir haben unser schnelles Tempospiel durchgezogen und auch aus dem Positionsangriff heraus schlaue Tore geworfen.“

Für die letzten fünf Partien beim HC Salzland 06 (6. April), gegen den Buxtehuder SV II (23. April) und den SHV Oschatz (26. April), beim SV 63 Brandeburg-West (4. Mai) und gegen Tabellenführer TSV 1860 Travemünde (10. Mai) hat Volker Paul ein ambitioniertes Ziel ausgegeben. „Wir können von nun an unbeschwert aufspielen und wollen möglichst kein Match mehr verlieren.“

Tore des SV Henstedt-Ulzburg: Marleen Völzke (9/davon 2 Siebenmeter), Nina Schilk (7), Janicke Bielfeldt, Tina Pejic (beide 6), Laura Neu (6/davon1 Siebenmeter), Mirlinda Hani (4), Janne Hübner (2), Inga Schlegel, Annika Fimmen (beide 1). Tabelle: 1. TSV 1860 Travemünde (39:5 Punkte),2. HC Leipzig II (34:8), 3. Frankfurter HC (30:12),4. Buxtehuder SV II (27:11), 5. TSV Owschlag (26:18), 6. TSG Wismar (23:19), 7. SV Henstedt-Ulzburg (22:20), 8. SV Grün-Weiss Schwerin (21:23), 9. HC Salzland 06 (18:24), 10. MTV 1860 Altlandsberg (18:26), 11. SHV Oschatz (16:28),12. Berliner TSC (15:29), 13. Rostocker HC (8:34), 14. SV 63 Brandenburg-West (1:41).