Norderstedt

Arriba bereitet sich auf Schließung vor

Im November wird es wegen der neuen Corona-Regeln definitiv keine Badegäste im Arriba-Erlebnisbad geben.

Im November wird es wegen der neuen Corona-Regeln definitiv keine Badegäste im Arriba-Erlebnisbad geben.

Foto: Arriba

Das Schwimmbad reagiert auf die neue Corona-Verordnung der Bundesregierung.

Norderstedt.  Das Arriba-Erlebnisbad in Norderstedt schließt bis auf Weiteres. Die Regierung hat am Mittwoch neue Maßnahmen beschlossen, die vorsehen, dass Schwimm- und Spaßbäder sowie Saunen und Thermen ab Montag, 2. November, bis voraussichtlich Ende des Monats ihren Betrieb einstellen. „Wir haben in den letzten Monaten ein akribisch ausgearbeitetes Hygienekonzept umgesetzt, das aufgrund umfangreicher Investitionen und Maßnahmen vor Ort einen sicheren Bade- und Saunabetrieb gewährleistet hat. Natürlich hätten wir uns gewünscht, so weiterzumachen, aber wir sehen auch die dringende Notwendigkeit, jetzt die Infektionszahlen zu senken“, sagt Arriba-Chef Ruud Swaen. Das Bad wird nun auf einen Minimalbetrieb heruntergefahren, der nötig ist, damit die Technik keinen Schaden nimmt. „Ob wir dieses Jahr noch einmal öffnen, ist zwar völlig offen, aber wir werden sofort anfangen, uns und das Bad darauf vorzubereiten“, so Swaen.

Auch die Holstentherme in Kaltenkirchen muss vorerst dicht machen ab Montag.

ServiceCenter bleibt geöffnet

Das kombinierte ServiceCenter von den Stadtwerken Norderstedt und wilhelm.tel in der Rathausallee sowie die wilhelm.tel ServiceCenter in Hamburg bleiben bis auf Weiteres geöffnet. „Ein kontrollierter Zutritt, Desinfektionsspender, Masken- und Abstandspflicht sowie Spuckschutzwände an den Beratungsplätzen schützen unsere Besucher und Mitarbeiter sehr effektiv. Trotzdem erinnern wir an den Appell der Bundeskanzlerin, alle Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren und bitten darum, vor dem Besuch zu prüfen, ob das Anliegen auch telefonisch oder online bearbeitet werden kann“, sagt Andreas Klitzke, Leiter Service und Vertrieb.

Gleiches gilt auch für die Verwaltung der Stadtwerke Norderstedt in der Heidbergstraße. Ein Großteil der Belegschaft arbeitet schon seit Längerem aus dem Homeoffice. Auf dem Betriebsgelände gilt Masken- und Abstandspflicht. Die Regeln werden allerorts durch Schilder und Grafiken leicht verständlich kommuniziert. „Die Gefährdung durch das Coronavirus gilt nicht der Technik, sondern den Menschen, die sie bedienen. Zu ihrem Schutz haben wir frühzeitig umfangreiche Maßnahmen ergriffen“, erläutert Jens Seedorff, erster Werkleiter der Stadtwerke Norderstedt. „So haben wir bis heute die Versorgung mit Energie, Wasser und Telekommunikation sichergestellt und sind infektionsfrei geblieben. Und das soll auch so bleiben, denn eine verlässliche Versorgung ist notwendige Voraussetzung für die Menschen zuhause bleiben zu können, egal ob im Homeoffice oder in Quarantäne“, so Seedorff.