Kreis Segeberg

Lastwagenfahrer im Sekundenschlaf auf der Autobahn

Das Wort „Unfall“ leuchtet in LED-Buchstaben auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Das Wort „Unfall“ leuchtet in LED-Buchstaben auf einem Polizeiauto (Symbolbild).

Foto: Malte Christians / picture alliance / dpa

Schwerer Unfall: Auf der Autobahn 7 sorgte ein übermüdeter 22-jähriger Fahrer am Mittwoch für einen Schaden im sechsstelligen Bereich.

Kreis Segeberg.  Übermüdung am Steuer und ein damit verbundener Fahrfehler waren mutmaßlich die Gründe für einen schweren Unfall auf der Autobahn 7 am Mittwoch.

Ein 22 Jahre alter Lastwagenfahrer war auf der Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs. In Höhe der Gemeinde Bönningstedt übermannte ihn offenbar der Sekundenschlaf. Wie die Polizei mitteilt, kam es dann gegen 11.25 Uhr zu dem Unfall mit einem Schaden im unteren sechsstelligen Bereich. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Lastwagen. Der 22-Jährige befand sich auf dem rechten Fahrstreifen der A 7, geriet langsam über den Standstreifen daneben und krachte schließlich in die Außenleitplanke. Spätestens in diesem Moment dürfte der eingenickte Fahrer die Augen wieder aufgeschlagen haben. Sein Lastwagen demolierte mehr als 20 Segmente der Außenschutzplanke, außerdem rasierte der Brummi noch einige Leitpfosten sowie ein Verkehrszeichen. Schließlich kam er zum Stehen. Der Fahrer trug nur leichte Verletzungen davon, erlitt aber einen Schock und musste in ein Krankenhaus in Hamburg eingeliefert werden. Der Lastwagen des 22-Jährigen war so stark beschädigt, dass dieser von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste.

Der rechte und der mittlere Fahrstreifen mussten während der Unfallaufnahme zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr gesperrt werden, der Verkehr wurde auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

( abm )

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