Norderstedt
Synode Altholstein

Propst Kurt Riecke darf noch bis 2021 weiterarbeiten

Synodenpräses Michael Rapp (rechts) gratuliert Kurt Riecke zur Verlängerung seiner Amtszeit als Propst in Bad Bramstedt.

Synodenpräses Michael Rapp (rechts) gratuliert Kurt Riecke zur Verlängerung seiner Amtszeit als Propst in Bad Bramstedt.

Foto: Kirche

Das Kirchenparlament verlängert die Amtszeit des Bramstedters und beschließt in Henstedt-Ulzburg zudem den Haushalt für 2020.

Henstedt-Ulzburg.  Applaus, Gratulationen, spontane Umarmungen und ein strahlender Propst Kurt Riecke: Die Synode des Kirchenkreises Althol­stein hat seine Amtszeit in Bad Bramstedt bis zum 31. Mai 2021 verlängert. Damit bleibt Riecke bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand für zehn Kirchengemeinden im Süden Altholsteins sowie für die Diakonie Althol­stein und das Zentrum kirchlicher Dienste in Neumünster zuständig.

Nahezu einstimmig wurde der Haushaltsplan für 2020 mit einem Volumen von rund 34 Millionen Euro beschlossen. „Er ist wie immer solide finanziert“, sagte Matthias Gemmer, Mitglied des Kirchenkreisrates. Zugleich rief er die Kirchengemeinden auf, sparsam mit den Geldern umzugehen, denn die Kirchensteuern gehen zurück. Gemmer: „Zum ersten Mal erhalten alle Gemeinden weniger Geld als im Jahr zuvor. Das ist ein deutlicher Warnhinweis, denn dieser Trend wird sich fortsetzen.“ Über einen Zuschuss für die Kirchenmusik können sich zehn Kirchengemeinden in Altholstein freuen. Rund 120.000 Euro stellt die Synode dafür ab 2021 zur Verfügung.

Pröpstin Almut Witt berichtete als neue Vorsitzende des Kirchenkreisrates von dessen Arbeit. So verwies sie auf einen „wichtigen Meilenstein im Schutz uns anvertrauter Menschen vor sexualisierter Gewalt.“ Dafür hat der Kirchenkreisrat einen Handlungsplan verabschiedet, er hat unabhängige Beauftragte gefunden, an die man sich im Verdachtsfall wenden kann. Außerdem wies Witt die Synodalen nochmals darauf hin, dass vorerst keine freiwerdenden Pastorenstellen wiederbesetzt werden dürfen. Hintergrund der Besetzungssperre: Die Nordkirche hat perspektivisch zu wenige Pastoren und möchte diese gleichmäßig verteilen.