Norderstedt
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Frauen sprachen bei der Haspa übers Netzwerken

Sie diskutierten bei der Haspa im Herold-Center: Dörte Martens (von links), Irina Seranski, Gaby Gassmann und Katja Seevers.

Sie diskutierten bei der Haspa im Herold-Center: Dörte Martens (von links), Irina Seranski, Gaby Gassmann und Katja Seevers.

Foto: Lisa Marie Münster

Knapp 50 Frauen kamen zur Pilotveranstaltung „Haspa meets Women. Unternehmerinnen vernetzen sich.“ So war der Abend.

Norderstedt.  Netzwerken Frauen eigentlich anders als Männer? Und was können Unternehmerinnen voneinander lernen? Darum ging es jetzt bei der Veranstaltung „Haspa meets Women. Unternehmerinnen vernetzen sich“. Fast 50 Frauen kamen zur Pilotveranstaltung in die Filiale des Geldinstituts im Herold-Center. Die Haspa will mit ihrem neuen Konzept „Filiale der Zukunft“ zu einem lokalen Ansprechpartner werden, indem sie Platz bietet für Veranstaltungen und Projekte.

Seit 34 Jahren arbeitet Dörte Martens bei der Haspa. „Mut haben und rausgehen“ ist das Rezept der Leiterin des Firmenkunden-Centers am Langenhorner Markt. Sie moderierte im Herold-Center die Diskussionsrunde, an der Gaby Gassmann, Geschäftsführerin von Magnus Mineralbrunnen in Norderstedt, Katja Seevers, Gründerin der Firma Superseven, und Irina Seranski von HaspaConnect teilnahmen.

In Katja Seevers’ Unternehmen Superseven, das sich auf kompostierbare Verpackungslösungen spezialisiert hat, ist der Pressesprecher männlich, und das Netzwerken – sicherlich ungewöhnlich – übernimmt ebenfalls oft ein Mann: ihr Ehemann Sven Seevers. Gaby Gassmann überlässt das Netzwerken vermehrt auch den Nachwuchskräften. „Man stärkt ein Team nur, wenn man alle mitnimmt“, sagt sie. Im Übrigen rechnet Gassmann ihren Erfolg auch ihrer Intuition zu: „Wir Frauen haben ein gutes Bauchgefühl. Ich habe immer darauf gehört.“ Und Dörte Martens rät: Wenn man selber zu einer Veranstaltung nicht hingehen kann, nicht einfach absagen, sondern einen Mitarbeiter schicken.

Bei einem sind sich alle Frauen einig: „Eine nette Abendveranstaltung zu haben, ist das eine, die wahre Arbeit kommt danach – nämlich Gewinn daraus zu generieren“, sagt Seevers. „Entscheidend ist das Vor- und Nachbereiten“, betont auch Irina Seranski. Visitenkarten austauschen ist einfach, doch wer ruft am nächsten Morgen auch an?