Norderstedt
Kreis Segeberg

Gewerkschaft warnt: Sonnengefahr für 7200 „Draußen-Jobber“

Kreis Segeberg. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) warnt Beschäftigte im Kreis Segeberg vor einem weiterhin hohen UV-Risiko: „Von der Landschaftsgärtnerin über den Straßenbauer bis hin zum Dachdecker – rund 7200 Menschen, die in diesen Outdoor-Berufen arbeiten, sind der Sonne besonders ausgesetzt“, sagt Ralf Olschewski, Bezirksvorsitzender der IG Bau Holstein.

Auch wer schon eine Sommerbräune habe, sollte das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die ständige Einstrahlung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“, betont Olschewski.

Die IG Bau rät allen „Draußen-Jobbern“ zu einer Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Auch regelmäßiges Wassertrinken sei ein Muss – „mindestens zweieinhalb Liter am Tag“, betont der Bezirksvorsitzende. Sonnenmilch und Wasser gehören zum Job wie Mörtel und Maurerkelle.“

Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Praxis-Tipp der IG Bau: „Ein am Helm fixierter Nackenschutz ist eine Kleinigkeit, die aber viel bringt.“