Norderstedt
NZ-Regional

Ein Dorf mit drei Ortsteilen

Bark wurde im
12. Jahrhundert
in einem Dokument an den Bischof von Lübeck erstmals als Berecke (Bark) und Poggensike (Schafhaus) urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht laut der Dorfchronisten auf die Hügelgräber zurück – aus dem Wort „Berge“ entstand im Laufe der Jahrhunderte das heutige Bark.


Im Jahr 1855 wütete ein Großfeuer in der Gemeinde und vernichtete fast das gesamte Dorf. Lediglich sieben Katen blieben von den Flammen verschont. 1894 wurde Schafhaus an die Gemeinde Bark angegliedert.


Im Zuge einer Gebietsreform im Jahre 1970 wuchsen die Ortsteile Bark, Bockhorn und Schafhaus zu einem Dorf zusammen. Dies brachte die Schließung der beiden Zwergenschulen in Bockhorn (Ende der 60er-Jahre) und Bark (1973) mit sich.

Das Wappen zeigt einen erniedrigten roten Dreiberg, aus dem drei Birkenstämme wachsen. Der rote Dreiberg im Schilsfuß errinnert an die Barker Heide am Südrand des Segeberger Forstes. Die drei Birken symbolisieren die enge Verbundenheit und Gleichwertigkeit der Ortsteile Bark, Schafhausen und Bockhorn. Außerdem prägt die Birke das Naturbild der Barker Heide.

Heute leben 997 Menschen in Bark, das seinen ländlichen Charakter bewahrt hat. Neben zwei Ortsfeuerwehren und einem Seniorenclub bietet das Dorf viele Möglichkeiten für Naturfreunde. Spaziergänge in der Barker Heide sind ebenso beliebt, wie Radtouren auf den ausgewiesenen Strecken.


Die Nahversorgung erfolgt über den Autohof in Bockhorn, an der Bundesstraße 206 oder in benachbarten Supermärkten In Bad Segeberg und Wahlstedt. Ein weiterer Anlaufpunkt ist ein kleines Geschäft in der Nachbargemeinde Todesfelde.