Norderstedt

Radler sollen im Süden der „Ulze“ auf die Straße

Vorbild ist der „Meilenstein“ weiter nördlich, wo sich Autofahrer und Radfahrer die Fahrbahn teilen

Norderstedt. Die Stadt will nun auch den südlichen Teil der Ulzburger Straße zwischen Breslauer Straße und Ohechaussee neu gestalten. Die jetzige Situation sei für Radfahrer und Fußgänger nicht sicher und unübersichtlich, hat die Norderstedter Verwaltung analysiert. Es gebe 35 öffentlich zugängliche Parkplätze, die Autofahrer müssten die Wege für Fußgänger und Radler überqueren, um auf die Straße zu kommen.

Durchgängige Radwege gebe es dort nicht. „Schlussendlich befindet sich die gesamte öffentliche Verkehrsfläche in einem baulich schlechten Zustand. Das Pflaster, die Platten und die Asphaltstreifen auf den Nebenflächen sind erneuerungsbedürftig und die Fahrbahn stark beschädigt. Städtebaulich gesehen sind die gesamten Flächen in keiner Weise ansprechend gestaltet, Passanten werden nicht zum Verweilen eingeladen“, heißt es in der Analyse.

Nun seien neue Erkenntnisse hinzugekommen, die sich vor allem aus der Absicht ergeben, dass Norderstedt den Radverkehr stärker fördern will. Da zwischen Breslauer Straße und Ohechaussee nicht ausreichend Platz sei, um einen Radfahrstreifen auf der Ulzburger Straße oder einen baulich abgesetzten Radweg einzurichten, soll nun der „Meilenstein“ im Bereich Waldstraße/Glashütter Weg als Vorbild dienen.

Geplant ist, dass Radler und Autofahrer die Straße gemeinsam nutzen. Dadurch würden die an die Straße angrenzenden Flächen Fußgängern und Geschäftsleuten zur Verfügung stehen. Außerdem soll für diesen Abschnitt Tempo 30 gelten, auch um den Straßenlärm zu reduzieren.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr wird sich am 3. November ab 18.15 Uhr im Rathaus mit dem Thema befassen.

( ms )

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