Norderstedt
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Eine ganz „Starke Schule“

Gemeinschaftsschule Harksheide bekommt Prädikat für gute Berufsvorbereitung der Schüler

Norderstedt. Die Gemeinschaftsschule Harksheide wird als „Starke Schule“ ausgezeichnet. Die gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung vergeben das Prädikat alle zwei Jahre an Schulen, die ihr Schüler besonders gut auf die Berufswelt vorbereiten. Rund 650 Schulen aus ganz Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb.

Die Gemeinschaftsschule Harksheide gehört zu den Schulen, die in Schleswig-Holstein in die engere Auswahl gekommen sind. Die Schule hat sich mit ihrem Schulkonzept beworben und auf einen neuen Baustein hingewiesen, der die Schüler gezielt darauf vorbereitet, was sie in der Ausbildung und im Arbeitsalltag erwartet: Die Gemeinschaftsschule Harksheide kooperiert mit den Norderstedter Stadtwerken. Die Schüler lernen ganz praktisch, wie Technik funktioniert, und der örtliche Energieversorger will sich Nachwuchs für anspruchsvolle Ausbildung sichern. Nun fahren Vertreter der Gemeinschaftsschule am 2. Februar nach Kiel, wo die Preisträger verkündet werden. Der Sieger bekommt 5000 Euro und die Chance auf den Bundessieg. Außerdem werden alle ausgezeichneten Schulen in das länderübergreifende Netzwerk von „Starke Schule“ aufgenommen. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleiter Zugang zu zahlreichen Fortbildungen, die darauf abzielen, die Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung zu optimieren. Das Netzwerk hat sich so zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

Bewerben konnten sich alle allgemein bildenden Schulen, die zur Ausbildungsreife führen. Eine Jury mit Experten aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und bei mehr als 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Die jeweiligen regionalen Besonderheiten wurden dabei berücksichtigt.