Norderstedt
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Über 300.000 Kilowattstunden an Strom gespart

Die Stadt legt eine Bilanz für die Umstellung auf die LED-Technik vor

Norderstedt. Dass die Stadt Norderstedt bei der Ausleuchtung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze zunehmend auf LED-Technik setzt, zahlt sich jetzt aus. Der Stromverbrauch sank 2013 um knapp 312.000 Kilowattstunden im Vergleich zum Vorjahr.

Mit etwa 8500 Beleuchtungskörpern sorgt Norderstedt auf seinen Straßen für Licht im Dunklen. Seit Mitte 2012 wird hier kontinuierlich auf LED umgerüstet. 1750 Leuchten sind schon ausgetauscht worden, im Doppelhaushalt 2014/2015 sind Finanzmittel für die Umrüstung von 280 weiteren Lampen eingestellt. 1,5 Millionen Euro sollen insgesamt bis 2015 ausgegeben werden. Dann wird jede vierte Straßenlaterne in der Stadt mit der umweltfreundlichen LED-Technik ausgestattet sein. Zusammen mit den im Stadtgebiet bereits vorhandenen Niedervolt- und Kompaktleuchtstofflampen, die eine vergleichbar positive Energie-Effizienzklasse bieten, verfügt die Stadt Norderstedt mittelfristig über einen Gesamtanteil an Energiesparlampen in Höhe von 55 Prozent.

Insgesamt habe sich die Gesamtanzahl an Beleuchtungspunkten im Stadtgebiet erhöht, weil Straßenbauprojekte wie der Knoten Ochsenzoll, neue Erschließungsgebiete wie der Große Born, Gewerbeflächen wie der Frederikspark und der Stadtpark ausgebaut und erschlossen wurden. Trotzdem sank der Stromverbrauch für die öffentliche Straßenbeleuchtung von 3.107.740 Kilowattstunden in 2012 auf 2.796.091 Kilowattstunden in 2013. Damit wurde der CO2-Ausstoß in der Stadt um 184 Tonnen gesenkt. Aufgrund der steigenden Strompreise ergab sich aber keine finanzielle Einsparung: 2012 musste die Stadt für die Straßenbeleuchtung 733.669,79 Euro bezahlen. 2013 waren es 754.712,59 Euro.