Eekholt

Junge Frettchen und Bienen stehen in Eekholt im Mittelpunkt

Spitze Krallen, wache Augen, dunkelgraues Fell, jede Menge Energie und Neugier. So präsentiert sich derzeit im Wildpark Eekholt der neugeborene Frettchen-Nachwuchs.

Eekholt. Gleich zwölf Junge - acht männliche und vier weibliche - hat Mutter Jule im Mai geworfen. Längst erkunden die kleinen Raubtiere ihr Gehege, das sich nahe dem Spielplatz befindet. Es sei denn, sie ruhen sich aus - Frettchen können durchaus zwei Drittel des Tages mit dem Schlafen verbringen.

Bei Frettchen handelt es sich um die domestizierte Form des Europäischen Wildiltisses. Die Tiere werden bis zu acht Jahre alt. Sie sind beliebte Haustiere in Deutschland, in der Wildnis aber nicht anzutreffen. Dafür werden sie oftmals als Jagdtiere abgerichtet beim "Frettieren". Ihre Beute sind dann Mäuse, Ratten und Kaninchen.

Am Sonntag ist im Wildpark zudem Aktionstag. Ab 11 Uhr werden die Honigbienen im Mittelpunkt stehen. Vor Ort im Bienenhaus gibt es Einblicke in das Leben der Insekten, von denen es deutschlandweit etwa 500, weltweit an die 20.000 unterschiedliche Arten gibt. Unter Anleitung der Eekholter Imker dürfen Besucher sogar selbst süßen Honig aus den Waben schleudern und das Naturprodukt natürlich auch probieren.