Norderstedt

Sozialberatung für Migranten ist gesichert

Henstedt-Ulzburg. Die Diakonie Altholstein führt die Sozialberatung für Migranten in Henstedt-Ulzburg weiter. Ende vergangenen Jahres war die Beratung von dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Eutin eingestellt worden, weil das Land Schleswig-Holstein die finanziellen Zuschüsse gekürzt hatte und zudem die Zahl der Klienten zurückgegangen war. Die Sozialberatungsstelle in Henstedt-Ulzburg hatte jährliche Kosten in Höhe von rund 30 000 Euro verursacht, die Gemeinde hatte davon 9500 Euro getragen. Im Jahre 2011 waren in der Henstedt-Ulzburger Beratungsstelle 95 Personen in 479 Gesprächen beraten worden. Die betreuten Menschen kamen aus ehemaligen GUS-Staaten, Irak, Türkei, Afghanistan und Syrien.

In der Zwischenzeit hatten Migranten die Möglichkeit, sich in der Kaltenkirchener Migrationssozialberatung der Diakonie Altholstein beraten zu lassen, seit Anfang August gibt es diese Beratung auch in den Räumen der Sozialberatung Henstedt-Ulzburg, Hamburger Straße 20. Mitarbeiterin Christina Moos bietet dort mittwochs von 9 bis 11 Uhr eine offene Sprechstunde an. Weitere Termin können unter Telefon 04193/80 97 01 abgesprochen werden.

Ratsuchenden erhalten Hilfen zur Orientierung, in den Bereichen Ausländer- und Sozialrecht, Wohnungsangelegenheiten, Sprachkursusvermittlung, persönliche Probleme, Schul-, Ausbildungs- und Arbeitsplatzfragen.