Norderstedt
Kommentar: Schleswig-Holstein kickt fair

Den Jugendlichen ein Vorbild sein

Kinder, die auf dem Bolzplatz gemeinsam Fußball spielen, brauchen keinen Schiedsrichter. Meinungsverschiedenheiten werden untereinander geklärt.

Dieses Prinzip funktionierte auch bei der 3. Auflage des Schulfußballturniers "Schleswig-Holstein kickt fair" bestens. Manch ein Erwachsener hätte sich die Augen beim Anblick der friedlich spielenden Kinder und Jugendlichen gerieben. Dabei sollten gerade die Eltern in Beruf und Freizeit so besonnen agieren wie ihre Zöglinge im Edmund-Plambeck-Stadion. Nur wer Kindern ein gutes Vorbild ist, kann erwarten, dass sie in die eigenen Fußstapfen treten. Und die Stars, die alle Nachwuchskicker anhimmeln, deren Trikots sie für viel Geld kaufen und deren Autogrammkarten sie sammeln, könnten sich auch öfter ihrer Vorbildfunktion bewusst werden. Ein bisschen mehr Anstand auf und neben dem Rasen würde dem einen oder anderen hoch bezahlten Profi sicher gut zu Gesicht stehen.