Unglück

Kaltenkirchen: Schützenhaus ausgebrannt

Als Michael Remus gestern Morgen gegen 3 Uhr auf der A 7 zur Arbeit fuhr, entdeckte er einen Feuerschein über dem Kaltenkirchener Freizeitpark.

Kaltenkirchen - Aus der Ferne sah der Vorsitzende des Schützenvereins Kaltenkirchen das Feuer seines "zweiten Zuhauses". Das 1975 von den Mitgliedern in Eigenarbeit errichtete Schützenhaus brannte nieder.

Die Vereinsmitglieder gehen davon aus, dass der Papiercontainer vom Parkplatz direkt vor den Eingang des Schützenhauses gerollt und der Inhalt dort in Brand gesetzt wurde. Die Polizei bestätigt diesen Verdacht: "Aller Wahrscheinlichkeit nach" sei Brandstiftung die Ursache, teilt Polizei-Sprecherin Silke Tobies mit. Vom Eingangsbereich breitete sich das Feuer auf das gesamte Gebäude aus. Um 2.34 Uhr wurde Alarm ausgelöst, aber die Feuerwehr konnte das Gebäude nicht mehr retten.

Die etwa 500 Vereinsmitglieder sind entsetzt. Denn sie stehen vor dem größten Ereignis ihrer Vereinsgeschichte: Am 6. Juni findet in Kaltenkirchen das Kreisschützenfest statt. (kn)

( (kn) )

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