Verlosung: Ab in die Ballinstadt!

Die Geschichte des Weihnachtsmannes

Auch in Hamburgs Ballinstadt weihnachtet es sehr. Denn von dort, wo heute Hamburgs Auswanderer-Museum eingerichtet ist, zog auch der Mann nach...

Norderstedt/Hamburg. Auch in Hamburgs Ballinstadt weihnachtet es sehr. Denn von dort, wo heute Hamburgs Auswanderer-Museum eingerichtet ist, zog auch der Mann nach Amerika, der ihn erfand, den großen alten Mann im roten Mantel und mit der roten Mütze, dem dicken weißen Bart und dem gütigen Lächeln in den Augen. Thomas Nast war dieser Mann, und er war erst sechs Jahre alt, als sich seine Mutter mit ihm und seiner Schwester von Landau aus auf die große Reise in eine bessere Welt macht. Das war 1846.

Jetzt in der Adventszeit dokumentiert die "Ballinstadt" die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsmannes im Auswanderermuseum am Veddeler Bogen 2 in Hamburg. Die Norderstedter Zeitung verlost zwei Familienkarten in Wert von je 22 Euro (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder) für das Museum.

In New York wird Thomas Nast zum bedeutendsten amerikanischen Karikaturisten des 19. Jahrhunderts. Seine Kunst und sein Witz beeinflussten die Wahl von sechs US-Präsidenten und leben heute in vielen amerikanischen Symbolen weiter.

Den Weihnachtsmann (Santa Claus) zeichnete Nast 1862 für Amerikas Kinder nach dem Vorbild des pfälzischen Belzenickel, dem Sankt Nikolaus seiner deutschen Vorfahren, für das Cover der Zeitschrift "Harpers Weekly" als nationale Trostgestalt. Denn in Amerika herrschte Bürgerkrieg. "Thomas Nast hat von da an jedes Jahr einen neuen Santa für die Harpers Weekly gezeichnet. 30 Jahre lang", sagt Volker Reimers, Geschäftsführer der "BallinStadt". Dort sind bis 4. Januar alle 30 Zeichnungen, in denen Nast zum Teil auch politische Ereignisse wie den Bürgerkrieg verarbeitete, zu sehen.

Wer Karten gewinnen will, schreibt bis Montag, 8. Dezember, 11 Uhr, unter dem Stichwort "BallinStadt" an nz@abendblatt.de ein E-Mail. www.ballinstadt.de