Explosion im Einfamilienhaus durch Briefbombe?

Ramstedt. Nach der Explosion in einem Einfamilienhaus in Ramstedt (Nordfriesland) hat die Flensburger Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Es bestehe der Verdacht der versuchten Tötung, sagte eine Polizeisprecherin. Meldungen, wonach eine Briefbombe explodiert sei, wollte sie weder bestätigen noch dementieren. Hinweise auf den Täter hatten die Ermittler zunächst nicht.

Bei der Explosion war am Mittwochabend gegen 19 Uhr eine 30-Jährige schwer verletzt worden. Erst nach einer Notoperation schwebte sie nicht mehr in Lebensgefahr. Ihre beiden Kinder, zwei und zehn Jahre alt, kamen unversehrt davon.

Da es nicht brannte, musste die Feuerwehr nicht eingreifen. Die Ermittler schlossen aus, dass die Explosion etwa durch ein Leck in einer Gasleitung ausgelöst wurde.