Schüler hatte Tod seiner Lehrerin monatelang geplant

Bremen. Den Tod seiner früheren Lehrerin hatte er seit mehr als einem Jahr gründlich vorbereitet. Die 35-Jährige sollte nach einem zweitägigen Verhör in ihrer Wohnung in Bremen sterben. Doch sein Plan ging schief. Als der 21-Jährige die Frau kurz vor Weihnachten auf der Straße abfing, wehrte sie sich. Also stach er zu - mehr als 20-mal. Seit gestern steht der ehemalige Schüler eines Gymnasiums in Osterholz-Scharmbeck wegen Mordes vor dem Bremer Landgericht.

"Ja, ich habe sie getötet", wiederholt er sein Geständnis. Er habe die Biologie- und Chemie-Lehrerin verachtet und gehasst, sie habe sein Vertrauen missbraucht. Die Staatsanwaltschaft hält den jungen Mann für vermindert schuldfähig, weil er an einer Persönlichkeitsstörung leidet.