Verfahren eingestellt

Tod eines Jungen im Kletterpark bleibt ungesühnt

Hannover. Der tödliche Sturz eines Elfjährigen in einem Kletterpark in Hannover ist den damaligen Betreibern nicht anzulasten. Das Amtsgericht Hannover stellte gestern das Verfahren wegen geringer Schuld ein. "Wir können abschließend nicht klären, warum der Junge gestürzt ist", sagte die Richterin. Die 44 und 46 Jahre alten Geschwister müssen aber 10 000 beziehungsweise 8000 Euro an ein Kinderhospiz zahlen. Der Junge hatte im Oktober 2007 zwei Sicherungskarabiner gelöst und war aus acht Metern auf den Betonboden gestürzt. Wenige Wochen später erlag er seinen Verletzungen.