Sturmtief "Sören"

Hamburger Feuerwehr im Dauereinsatz

Sturmtief "Sören" hat der Westküste Deutschlands in der Nacht zum Sonntag die erste Sturmflut des Herbstes gebracht.

Hamburg. „Land unter“ in Hamburg: Wegen heftiger Regenfälle war die Feuerwehr der Stadt in der Nacht zum Sonntag im Dauereinsatz. Allein zwischen 23.30 und 3.00 Uhr mussten die Feuerwehrleute rund 150 Mal zu überfluteten Straßen ausrücken. Ein Feuerwehr-Sprecher sagte, besonders betroffen sei der Hamburger Westen gewesen. Auf vielen Straßen, Kreuzungen oder unter Unterführungen habe sich das Wasser gestaut, weil die Gullydeckel entweder von Laub verstopft gewesen seien oder die Kanalisation nicht genügend Wasser habe aufnehmen können.

Am Hamburger Hafen drückte Sturmtief "Sören" das Wasser der Elbe auf den zum Teil überfluteten Fischmarkt. Auch die nordfriesischen Halligen liefen voll Wasser und meldeten landunter. Am Pegel Husum stieg die Flut etwa 1,80 Meter über das normale Hochwasser, in Hamburg wurde ein um etwa 1,50 Meter höherer Wasserstand gemessen.

Das Sturmtief brachte also die erste Sturmflut des Herbstes und fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h über Norddeutschland hinweg. Für die nächsten Tage sagen die Meteorologen eine Wetterberuhigung voraus.