Stade: Unterirdische Gasspeicher geplant

Stade/Berlin. - Mit einem Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro will ein Berliner Unternehmen sieben unterirdische Erdgasspeicher bei Stade bauen. "Die Vorgespräche sind positiv verlaufen", sagte der Firmensprecher von Storengy Deutschland, Torsten Schlegel. Die Genehmigung des Bergbauamtes stehe jedoch noch aus. Bei den Erdgasspeichern, sogenannten Kavernen, handelt es sich um Höhlen, die durch das Ausspülen von Salz entstehen. Nach einem möglichen Baustart im kommenden Jahr solle das Gesamtprojekt in zwei Phasen realisiert werden. Zunächst würden vier Kavernen gebaut. Alle sieben Speicher sollen insgesamt ein Fassungsvermögen von 730 Millionen Kubikmeter Erdgas haben - der Jahresbedarf von ungefähr 300 000 Einfamilienhäusern.