Schleswig-Holstein und Hamburg

IHK-Präses Jorkisch für mehr Zusammenarbeit

Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich Bernd Jorkisch, Präses der IHK Lübeck, für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg ausgesprochen. „Als ‚Wachstumsregion Nord’ können wir gemeinsam punkten“, sagte Jorkisch beim IHK-Neujahrsempfang in der Lübecker Musik- und Kongresshalle.

Lübeck. Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich Bernd Jorkisch, Präses der IHK Lübeck, für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg ausgesprochen. "Als ‚Wachstumsregion Nord’ können wir gemeinsam punkten", sagte Jorkisch beim IHK-Neujahrsempfang in der Lübecker Musik- und Kongresshalle vor rund 1700 Gästen. Nur Gemeinsamkeit gebe dem Norden Status und Perspektive sowie Masse und Kompetenz. Mit dem Bau der festen Fehmarnbelt-Querung, einem "Jahrhundert-Bauwerk mit Weltgeltung", entstehe zwischen den Kraftzentren Hamburg und Kopenhagen/Malmö eine neue internationale Wachstumsachse und Innovationsregion. "Das Schöne ist, wir sind mittendrin, Schleswig-Holstein insgesamt und besonders unsere Region", sagte Jorkisch.

Weiterhin forderte der IHK-Präses eine Abschaffung des Solidaritätszuschlages zur Einkommensteuer. Dieser "längst überfällige Schritt" müsse vollzogen werden, um zur Entlastung der Steuerbürger beizutragen, der Binnennachfrage Impulse zu geben sowie Arbeitsplätze zu sichern.