Bremen (dpa/lni). Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte des Seehafens in Bremen zu einem Streik an diesem Dienstag aufgerufen. Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) über bessere Löhne habe es kein verhandlungsfähiges Angebot gegeben, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit.

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte des Seehafens in Bremen zu einem Streik an diesem Dienstag aufgerufen. Nach der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) über bessere Löhne habe es kein verhandlungsfähiges Angebot gegeben, teilte die Gewerkschaft am Montagabend mit.

„Es bedeutet für die Beschäftigten keinen echten Reallohnzuwachs“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Maren Ulbrich. Um Druck auszuüben, rief die Gewerkschaft Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeiter auf, ihre Arbeit am Dienstag von 6.00 Uhr an bis zum späten Abend niederzulegen. Die Streiks seien durch das unzureichende Angebot der Arbeitgeber provoziert, sagte Ulbrich.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro zum 1. Juni sowie eine entsprechende Anhebung der Schichtzuschläge.