Wittmund (dpa/lni). Die Sanierung des Nato-Flugplatzes im ostfriesischen Wittmund schreitet voran. Am Donnerstag fand das Richtfest für ein neues Wachgebäude und eine neue Waffenkammer statt, wie das Staatliche Baumanagement Region Nord-West mitteilte. Der Flugplatz wird saniert und umgebaut, weil die Infrastruktur nach 60 Jahren nicht mehr den Anforderungen an den Flugbetrieb des Kampfjets Eurofighter gerecht wird.

Die Sanierung des Nato-Flugplatzes im ostfriesischen Wittmund schreitet voran. Am Donnerstag fand das Richtfest für ein neues Wachgebäude und eine neue Waffenkammer statt, wie das Staatliche Baumanagement Region Nord-West mitteilte. Der Flugplatz wird saniert und umgebaut, weil die Infrastruktur nach 60 Jahren nicht mehr den Anforderungen an den Flugbetrieb des Kampfjets Eurofighter gerecht wird.

Auch das alte Wachgebäude war nicht mehr zeitgemäß und wird nun an derselben Stelle durch einen Neubau ersetzt, wie das staatliche Bauamt weiter mitteilte. Für die Zwischenzeit wurde eine Interimswache eingerichtet. In dem neuen Wachgebäude soll eine Zutrittskontrolle, eine Ausweisstelle und ein Materiallager entstehen.

In der Waffenkammer sind Räume für die Reinigung und Lagerung von Waffen sowie eine Werkstatt vorgesehen. Bislang werden die Waffen in unterschiedlichen Gebäuden gelagert. Mit dem Neubau sollen die Arbeitsabläufe verbessert und die Kosten für die Bewachung und Sicherung reduziert werden. Die beiden Gebäude sollen im Frühjahr 2025 fertig sein.

Der Flugplatz ist einer von vier Eurofighter-Standorten der Luftwaffe. Dort ist normalerweise die nördliche Alarmrotte stationiert. Das Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ sichert den Luftraum in Deutschland und an anderen Nato-Standorten. Während der Bauarbeiten sind die Kampfjets in Laage südlich von Rostock stationiert.