Partille (dpa/lni). Die vier Tore Vorsprung aus dem Hinspiel sind nicht genug. In Sävehof verliert die TSV Hannover-Burgdorf mit 25:34. Die Schweden treffen nun im Viertelfinale auf den nächsten Bundesligisten.

Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf sind aus der European League ausgeschieden. Nach dem 34:30 im Playoff-Hinspiel verlor der niedersächsische Bundesligist am Dienstagabend das Rückspiel beim schwedischen Vertreter IK Sävehof mit 25:34 (14:18). Bester Werfer der TSV war Uladsislau Kulesch mit sechs Treffern. Für die Schweden, die nun im Viertelfinale am 23. und 30. April auf die SG Flensburg-Handewitt treffen, waren Felix Möller und Gustaf Wedberg je siebenmal erfolgreich.

Sävehof ging mit viel Tempo in die Partie und führte bereits in der vierten Spielminute mit 3:0. Beim 17:13 (27.) hatten die Gastgeber den Rückstand aus dem Hinspiel ausgeglichen, beim 19:14 (32.) stand Sävehof das erste Mal virtuell in der Runde der besten acht Mannschaften.

Den Hannoveranern, bei denen Nationalspieler Renars Uscins nach Adduktorenproblemen sein Comeback feierte, fehlten zunächst die Lösungen, um den Rückstand zu verkürzen. Beim 16:23 (39.) nahm TSV-Trainer Christian Prokop eine Auszeit und forderte: „Habt Körpersprache und geht zum Tor.“ Der Bundesligist kam zwar noch einmal auf 24:27 (50.) heran, doch dann gelang bis zum Abpfiff nur noch ein einziger Treffer. Bei den Schweden trug sich sogar Schlussmann Simon Möller, der zum Endstand in das leere Tor der Niedersachsen traf, in die Torschützenliste ein.