Hannover (dpa/lni). Am nächsten Montag hätte die mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht stattfinden sollen. Die entfällt jetzt, weil der Zweitligist aus Hannover das Pyro-Urteil aus dem Februar akzeptiert.

Hannover 96 hat seinen Einspruch gegen eine Pyrotechnik-Strafe in Höhe von 124.140 Euro zurückgezogen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mitteilte, hat der Zweitligist aus der niedersächsischen Landeshauptstadt das im Februar gesprochene Urteil des Sportgerichts akzeptiert. Die für den nächsten Montag geplante mündliche Verhandlung fällt somit aus.

Beim Spiel der Hannoveraner gegen den 1. FC Magdeburg im Oktober vergangenen Jahres hatten Heim-Fans beim Einlaufen der Mannschaften 87 Bengalische Feuer gezündet und eine Rakete abgeschossen. Wegen der starken Rauchentwicklung musste das Spiel für etwa eine Minute unterbrochen werden. Im weiteren Spielverlauf sowie nach der Partie zündeten Zuschauer des niedersächsischen Vereins laut DFB weitere 82 Bengalische Feuer sowie 15 Blinker und schossen eine weitere Rakete ab. Hannover gewann die Partie gegen Magdeburg mit 2:1.

In der vergangenen Saison musste 96 mehr als 600.000 Euro Strafe zahlen. Im Sommer hatte der Club seinen Fans deswegen mit höheren Ticketpreisen gedroht.