Hannover (dpa/lni). Millionen Deutsche sind aufgerufen, am 9. Juni ein neues Europaparlament zu wählen. In niedersächsischen Kommunen werden mitunter noch viele Wahlhelfer gesucht - doch nicht mehr überall.

Rund zwei Monate vor der Europawahl werden in niedersächsischen Städten noch zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Mit Stand Ende März erhielt die Stadt Osnabrück 430 Zusagen und benötigt noch 770 weitere Wahlhelfende, wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

In der Stadt Wolfsburg werden noch rund 150 Kräfte gesucht, in Lüneburg noch etwa 180, in Göttingen noch rund 300. In der Stadt Oldenburg rechnet man damit, dass noch bis zu 250 Wahlhelferinnen und Helfer fehlen. Rund 4200 Helferinnen und Helfer werden in der Landeshauptstadt Hannover gesucht. In einigen Wahlbezirken gebe noch es Lücken, freiwillige Meldungen seien willkommen, teilte ein Sprecher mit.

In Braunschweig sind laut Sprecher ausreichend Helferinnen und Helfer gefunden. Um die Reserve an Helfern zu vergrößern, seien weitere Meldungen allerdings weiter willkommen, hieß es. In Hildesheim würden keine Wahlhelfer mehr gesucht, teilte ein Sprecher mit.

Wer bei einer Wahl hilft, erhält dafür eine Aufwandsentschädigung. Je nach Ort kann der Betrag unterschiedlich sein. In Oldenburg gibt es für Wahlvorsteher 100 Euro, in Osnabrück und Lüneburg sind es 70 Euro, in Wolfsburg 60 Euro, in Göttingen 50 Euro und in Hannover erhält der Schriftführer 45 Euro.