Osnabrück (dpa/lni). Wegen Totschlags hat das Landgericht Osnabrück am Donnerstag einen 33 Jahre alten Mann zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt. Der aus der Republik Moldau stammende Angeklagte verletzte nach Überzeugung des Gerichts im Juli vergangenen Jahres bei einem Streit im emsländischen Spelle den ebenfalls aus Moldawien stammenden Lebensgefährten seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen tödlich. Die Kammer sei zur Auffassung gelangt, dass ein Streit zwischen den beiden eskaliert sei, sagte ein Sprecher des Landgerichts.

Wegen Totschlags hat das Landgericht Osnabrück am Donnerstag einen 33 Jahre alten Mann zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt. Der aus der Republik Moldau stammende Angeklagte verletzte nach Überzeugung des Gerichts im Juli vergangenen Jahres bei einem Streit im emsländischen Spelle den ebenfalls aus Moldawien stammenden Lebensgefährten seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen tödlich. Die Kammer sei zur Auffassung gelangt, dass ein Streit zwischen den beiden eskaliert sei, sagte ein Sprecher des Landgerichts.

Die Anklage lautete ursprünglich auf Mord. In ihrem Schlussvortrag hatte die Staatsanwaltschaft dann aber eine Verurteilung wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren gefordert. Die Verteidigung beantragte nach Angaben des Gerichtssprechers nur, dass die Freiheitsstrafe bedeutend niedriger ausfallen müsse.

Zum Prozessauftakt hatte der 33-Jährige eingeräumt, auf den Mann eingestochen zu haben, das sei aber zur Verteidigung geschehen, weil er gedacht habe, das 35 Jahre alte spätere Opfer wolle ihn töten.

Der Getötete war am 23. Juli von einer Spaziergängerin in Spelle in der Nähe einer Bürgerbegegnungsstätte gefunden worden.