Hannover (dpa/lni). In Niedersachsen wurden 2023 deutlich weniger Geldautomaten gesprengt. Experten erklären das mit besseren Schutzmaßnahmen. Einige Automaten wurden sogar ganz abmontiert.

In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Geldautomaten gesprengt worden. „Wir konnten die Zahl der Automatensprengungen in Niedersachsen fast halbieren, von 68 im Vorjahr auf 38“, sagte Niedersachsens Sparkassenpräsident Thomas Mang am Rande der Jahrespressekonferenz des Sparkassenverbandes Niedersachsen am Donnerstag in Hannover.

„Wir haben sehr viel für die Sicherheit getan“, begründete Mang den Rückgang. Etwa durch den Einbau zusätzlicher Verschlusssysteme oder das Nachrüsten von Einfärbevorrichtungen, die die Geldscheine nach einer Sprengung für die Diebe unbrauchbar machen.

Zudem habe man einige Automaten an besonders gefährdeten Standorten geschlossen. Die Zahl der Auszahlstellen habe sich dadurch etwas reduziert, „weil wir an bestimmten prekären Standorten die Automaten nicht mehr betreiben können“, erklärte Mang.

„Niedersachsen war ja bisher zusammen mit Nordrhein-Westfalen einer der Hotspots bundesweit“, so der Sparkassenpräsident. Das habe sich nun deutlich geändert. „Insofern sind wir mit dem Trend, den wir eingeleitet haben, sehr zufrieden.“ Diese Bemühungen werde man fortsetzen.