Hannover/Bremen (dpa/lni). In Niedersachsen und Bremen gibt es im Februar etwas mehr Arbeitslose als im Vormonat. Der Anstieg fällt aber nur gering aus.

Die Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen und Bremen ist im Februar im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. In Niedersachsen zählte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) 268.550 Arbeitslose, 286 mehr als im Januar. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,1 Prozent. Etwas stärker fiel der Anstieg in Bremen aus. Dort wurden im Februar 41 017 Erwerbslose gezählt, 447 mehr als im Januar. Die Quote stieg um 0,2 Punkte auf 11,2 Prozent.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sei im Februar saisonal üblich, hieß es bei der für Niedersachsen und Bremen zuständige Regionaldirektion in Hannover. Grund seien vor allem jüngere Menschen, die ihre Ausbildungen beendeten und sich danach arbeitslosen meldeten. In Niedersachsen stieg die Zahl der Unter-25-Jährigen ohne Arbeit um gut 916 auf fast 26.000, in Bremen um 157 auf gut 3600. In der Altersgruppe ab 55 wurden in Niedersachsen dagegen 623 Arbeitslose weniger gezählt als noch im Januar.

Mehr offene Stellen

Auf der anderen Seite gebe es aber auch wieder mehr offene Stellen, fügte die Regionaldirektion hinzu. In Niedersachsen wurden bei den Arbeitsagenturen im Februar gut 15.000 offene Stellen neu gemeldet, fast 4000 mehr als im Januar. In Bremen gab es 1600 neue offene Stellen, 150 mehr als im Januar gemeldet wurden.

Die niedrigste Arbeitslosenquote in Niedersachsen ermittelte die Bundesagentur in der Grafschaft Bentheim mit 3,4 Prozent, die höchste in Wilhelmshaven mit 12,1 Prozent. Unter vier Prozent lagen auch die Landkreise Emsland, Osnabrück, Vechta, Oldenburg, Osterholz und Rotenburg, über zehn Prozent dagegen neben Wilhelmshaven die Städte Delmenhorst und Salzgitter. Im Zwei-Städte-Staat Bremen lag Bremerhaven mit 15 Prozent Arbeitslosigkeit deutlich über der Stadt Bremen, wo die Quote bei 10,4 Prozent lag.