Hannover (dpa/lni). Stadt und Region Hannover wollen die World Games ausrichten. Das Projekt soll mehrheitlich von Bund und Land finanziert werden. Es geht um eine Art Olympische Spiele für nicht-olympische Sportarten.

Die Stadt und die Region Hannover bewerben sich um die Ausrichtung der World Games, einem internationalen Sportereignis für nicht-olympische Sportarten, im Jahr 2029. „Wir sind eine Sportstadt und wollen dies auch gern zeigen. Gemeinsam mit der Region ziehen wir mit dieser Bewerbung an einem Strang“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) am Donnerstag laut einer gemeinsamen Mitteilung der Stadt und der Region.

Auch die Landesregierung unterstützt die Bewerbung, teilte Innen- und Sportministerin Daniela Behrens (SPD) mit. Zuerst hatten die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und die „Neue Presse“ darüber berichtet.

Regionspräsident Steffen Krach (SPD) argumentierte, Stadt und Region könnten eine geeignete Infrastruktur im Bereich Verkehr und Gesundheit vorweisen und hätten jahrzehntelange Erfahrung in der Durchführung von internationalen Großveranstaltungen.

Die Gesamtkosten des Großereignisses sollen dem Bericht zufolge bei rund 110 Millionen Euro liegen. Ein großer Teil soll von Bund und Land kommen, Sponsoring, Vermarktung und Tickets sollen weitere Millionen bringen. Ob Hannover den Zuschlag bekommt, wird Ende April entschieden. Auch Karlsruhe hat sich demnach beworben. Die World Games finden alle vier Jahre statt. Ausrichter im Jahr 2025 ist das chinesische Chengdu.