Lüneburg (dpa/lni). Zum ersten Mal in ihrer Geschichte spielen die Volleyballer der SVG Lüneburg um den Gewinn eines europäischen Wettbewerbs. Im Halbfinale warfen sie den bekanntesten deutschen Spieler aus dem CEV-Cup.

Die Volleyballer der SVG Lüneburg spielen im März um den Gewinn des Europapokals. Nach einer 0:3-Hinspiel-Niederlage in der Türkei besiegte der Bundesligist den türkischen Spitzenclub Arkas Izmir mit dem bekanntesten deutschen Spieler Georg Grozer am Mittwochabend im Halbfinal-Rückspiel des CEV-Cups im sogenannten Golden Set. Die Lüneburger gewannen zunächst die reguläre Partie vor 3200 Zuschauern mit 3:1 und erzwangen dadurch einen Entscheidungssatz. Dort setzten sie sich mit 15:8 durch.

„Es ist unvorstellbar, was wir heute geschafft haben“, sagte SVG-Trainer Stefan Hübner. In den beiden Finalspielen treffen die Lüneburger auf den polnischen Club Resovia Rzeszow. Die Polen setzten sich am Donnerstagabend im zweiten Halbfinale gegen Fenerbahce Istanbul durch. Das erste von zwei Endspielen wird am 12. März in Lüneburg stattfinden.

Der CEV-Cup ist der zweitgrößte europäische Club-Wettbewerb nach der Champions League, vergleichbar mit der Europa League im Fußball. Die Lüneburger hatten sich vor der Saison zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert. Nach einem dritten Platz in der Gruppenphase durften sie im CEV-Cup weiterspielen.