Leipzig/Bremen. Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine mutmaßliche Betrüger-Bande gestellt, die bundesweit Phishing-Links und Schock-SMS verschickt haben soll. Die drei Männer und eine Frau seien Anfang Februar in Bremen festgenommen worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Leipzig geführt.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine mutmaßliche Betrüger-Bande gestellt, die bundesweit Phishing-Links und Schock-SMS verschickt haben soll. Die drei Männer und eine Frau seien Anfang Februar in Bremen festgenommen worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Leipzig geführt.

Die Beschuldigten sollen per SMS eine Vielzahl von Phishing-Links verschickt haben, in denen behauptet wurde, dass die Legitimation einer Sicherheits-App für das Online-Banking ablaufe. Wenn die Geschädigten dem Link folgten und sich auf einer vermeintlichen Bank-Webseite einloggten, riefen die Täter sie an und veranlassten die Freigabe von Überweisungen. Der derzeit nachweisbare Schaden liege bei 33.000 Euro.

Eine weitere Masche der Bande sei es gewesen, sich per SMS als Kind auszugeben und um Kontaktaufnahme zu bitten. Ein solcher Fall sei in Leipzig bekannt geworden. Die angebliche Tochter habe ihren „Vater“ dann um Geld gebeten. Ein Mann habe eine vierstellige Summe überwiesen. Wie oft die Täter mit diesem Trick erfolgreich gewesen seien, müsse noch ermittelt werden.

Die drei Männer im Alter von 22, 24 und 30 Jahren sowie die 19-jährige Frau seien in Untersuchungshaft genommen worden. Ihnen wird unter anderem banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.