Bremen (dpa/lni). Der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen wird umbenannt. Die Auszeichnung heißt künftig Pauli-Preis, wie die Kunsthalle Bremen am Mittwoch mitteilte. Sie soll an den ersten wissenschaftlichen Direktor der Kunsthalle, Gustav Pauli (1866-1938), erinnern.

Der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen wird umbenannt. Die Auszeichnung heißt künftig Pauli-Preis, wie die Kunsthalle Bremen am Mittwoch mitteilte. Sie soll an den ersten wissenschaftlichen Direktor der Kunsthalle, Gustav Pauli (1866-1938), erinnern.

„Der Name Pauli steht für Fortschritt und mutige Sammlungspolitik“, so die Begründung. Die Kunsthalle Bremen verdanke Pauli unter anderem Gemälde von Gustave Courbet, Claude Monet und Vincent van Gogh – damals zeitgenössische Werke, die höchst umstritten waren. Er habe die Idee eines modernen Museums propagiert, das allen Bevölkerungsschichten offen steht.

Für die Auszeichnung dieses Jahr sind insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler nominiert, wie die Kunsthalle weiter mitteilte. Sie präsentieren ihre Werke in einer Ausstellung vom 24. August bis 13. Oktober 2024. Eine Jury wird im Laufe der Ausstellung den Preisträger küren.

Der Preis zählt den Veranstaltern zufolge zu den anerkanntesten und am höchsten dotierten Auszeichnungen, die in der zeitgenössischen Kunst in Deutschland vergeben werden. Er wird alle zwei Jahre verliehen - 2024 zum 49. Mal.