Braunschweig (dpa/lni). Der Zuckerkonzern Nordzucker blickt insgesamt positiv auf die gerade beendete Rübenernte. Der viele Regen in Europa habe dazu geführt, dass die Zuckerrüben im Spätsommer und Herbst noch einmal stark gewachsen sind, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In Kombination mit wenig Sonnenschein hatten die Rüben dadurch allerdings einen ungewöhnlich niedrigen Zuckergehalt. Der Zuckerertrag aus der Ernte in den sieben europäischen Ländern lag nach Angaben von Nordzucker bei 75 Tonnen pro Hektar. Damit liege man im Mittelwert der vergangenen fünf Jahre.

Der Zuckerkonzern Nordzucker blickt insgesamt positiv auf die gerade beendete Rübenernte. Der viele Regen in Europa habe dazu geführt, dass die Zuckerrüben im Spätsommer und Herbst noch einmal stark gewachsen sind, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In Kombination mit wenig Sonnenschein hatten die Rüben dadurch allerdings einen ungewöhnlich niedrigen Zuckergehalt. Der Zuckerertrag aus der Ernte in den sieben europäischen Ländern lag nach Angaben von Nordzucker bei 75 Tonnen pro Hektar. Damit liege man im Mittelwert der vergangenen fünf Jahre.

„Diese Kampagne war einzigartig und, gemessen an den schwierigen Umständen, sehr erfolgreich“, sagte Vorstandschef Lars Gorissen in Braunschweig. Als Kampagne werde der Zeitraum bezeichnet, in dem die Zuckerrüben verarbeitet werden. Er dauert normalerweise von Mitte September bis Januar. In diesem Jahr wurde die letzte Rübe Mitte Februar verarbeitet.

Nordzucker gewinnt in insgesamt 16 Werken in Europa und Australien Zucker, Futtermittel, Dünger und Energie. In Niedersachsen betreibt der Konzern Standorte in Schladen, Nordstemmen, Uelzen, Clauen und Groß Munzel.

Der viele Regen, Hochwasser sowie überflutete Felder und Straßen hatten die Ernte und die Verarbeitung anspruchsvoll gemacht. Mit insgesamt 135 Tagen war die gerade beendete Kampagne eine der längsten in den vergangenen Jahren.