Hannover (dpa/lni). Bundes- und Landesregierung sehen in „grünem“ Wasserstoff einen Energieträger der Zukunft. Künftig könnte dieser in Ostfriesland gespeichert werden.

In einigen Öl- und Gasspeichern in Niedersachsen soll künftig „grüner“ Wasserstoff gelagert werden. Sogenannte Optionsmietverträge wurden von Unternehmen unterzeichnet, wie das Umweltministerium in Hannover am Dienstag mitteilte. Dabei geht es um bestehende Kavernen, in der Regel unterirdische Speicher, in Etzel in Ostfriesland.

Umweltminister Christian Meyer (Grüne) sagte laut Mitteilung: „Die großvolumige Speicherung von grünem Wasserstoff ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen unserer Klimaschutzziele.“

Als „grün“ wird Wasserstoff bezeichnet, der per Elektrolyse aus Wasser mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Bei der Herstellung von grünem Wasserstoff entsteht kein Kohlendioxid als schädliches Treibhausgas.

Bundes- und Landesregierung sehen in grünem Wasserstoff einen Energieträger der Zukunft. Er soll Erdgas, Erdöl und Kohle bei der Erzeugung von Wärme und Strom ersetzen und Import-Abhängigkeiten verringern. Der größere Einsatz stößt oft noch an technische Grenzen.