Hannover (dpa/lni). Seit Jahren gehören Papier-Akten zu der Arbeit in Gerichten. Nach und nach hat sich das geändert. Das Justizministerium nennt ein Datum, bis wann die Umstellung zur E-Akte abgeschlossen sein soll.

Alle Landgerichte in Niedersachsen bearbeiten Neueingänge in allgemeinen Zivilsachen inzwischen elektronisch. Am Montag habe mit dem Landgericht Verden das letzte der elf Landgerichte im Bundesland auf die E-Akte umgestellt, teilte das Justizministerium in Hannover mit. Rund eineinhalb Jahre nach der Umstellung bei dem ersten Landgericht sei der Vorgang damit abgeschlossen.

Bei den Arbeits- und Sozialgerichten im Land gingen neue Verfahren bereits ausschließlich elektronisch ein. Die Umstellung aller niedersächsischen Gerichte und Staatsanwaltschaften auf die E-Akte soll laut Ministerium bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Seit Herbst vergangenen Jahres können Bürgerinnen und Bürger Gerichte im Bundesland über den Dienst „Mein Justizpostfach“ rechtssicher und kostenlos auf digitalem Weg erreichen.