Spiesen-Elversberg (dpa/lni). Das Duell der Aufsteiger ist eine klare Angelegenheit. Osnabrück spielt phasenweise wie ein Absteiger - und muss langsam für die 3. Liga planen.

Die SV Elversberg hat das Aufsteiger-Duell in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den VfL Osnabrück klar für sich entschieden und die sportliche Krise beim Tabellenletzten verschärft. Die Osnabrücker, für die Maxwell Gyamfi (52. Minute) traf, müssen nach dem 1:3 (0:3) und dem 15. sieglosen Spiel in Serie langsam für die 3. Liga planen.

Dank der Tore von Manuel Feil (36. Minute), Hugo Vandermersch (38.) und Paul Wanner (45.+5) setzten sich die Saarländer am Sonntag mühelos durch. Osnabrück bleibt klares Schlusslicht - mit einem Abstand von zehn Punkten auf den Vorletzten Hansa Rostock.

Die Partie begann mit einer Viertelstunde Verspätung, nachdem Osnabrücker Fans das Fangnetz vor ihrem Block gelockert hatten, um ein Protestplakat gegen den Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga aufhängen zu können. Rund 40 Sekunden nach dem Anpfiff musste die Partie schon wieder unterbrochen werden, weil aus dem gleichen Grund Tennisbälle aus dem Gästeblock auf den Rasen flogen.

Als es dann endlich richtig losging, tat sich zunächst wenig vor beiden Toren. Nach gut einer halben Stunde drehten die Hausherren dann aber auf und entschieden die Partie noch vor der Pause. Nach einer schwachen ersten Hälfte kamen die Osnabrücker im zweiten Durchgang immerhin besser zurück und erzielten noch den Treffer.