Bremen (dpa/lni). Werder Bremen feiert seinen 125. Geburtstag nach. Trainer Ole Werner will jedoch nicht lange bleiben und hat einen triftigen Grund parat.

Nach der Niederlage von Fußball-Bundesligist Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim hat Werder-Trainer Ole Werner angekündigt, nicht lange auf der Werderaner Geburtstagsfeier bleiben zu wollen. „So oder so wäre es sicherlich kein Abend, wo ich noch weit nach Mitternacht dabei bin, weil ich leider Gottes morgen wieder arbeiten muss“, sagte Werner am Samstag. Werder Bremen hatte im Rahmen des Heimspiels gegen Heidenheim seinen 125. Geburtstag nachgefeiert. Nach der 1:2-Niederlage fand am Abend eine Party in der „Alten Werft“ vor 900 geladenen Gästen statt. Werder war am 4. Februar 1899 gegründet worden.

Ein besseres Ergebnis hätte der Partylaune bestimmt mehr Anschwung verliehen, doch Trainer Werner hatte sich zuversichtlich gezeigt: „Es ist am Ende des Tages trotzdem ein großer Tag für den Verein. Die große Feier geht ja dann vielleicht auch gar nicht so sehr um die, die aktuell hier sind, sondern auch um die vielen Spieler und Akteure, die in der Vergangenheit hier waren.“

Werder hatte zahlreiche Vereinslegenden zum Spiel eingeladen. Ikonen wie Diego und Ailton zeigten sich rund um das Spiel und waren auch in das Stadionprogramm involviert. Die Fans der Bremer hatten vor dem Spiel mit der größten Choreografie der Vereinsgeschichte für die passende Atmosphäre gesorgt. Dazu zogen die Zuschauer - mit Ausnahme des Gästeblocks - grüne und weiße Plastik-Ponchos an und präsentierten diverse Banner. Ein Banner zeigte dabei die größten Erfolge der Vereinsgeschichte. „Ich glaube, dass alle gespürt haben, dass das eine besondere Atmosphäre ist“, sagte Werner.