Wolfsburg. Beim Nations-League-Spiel gegen Dänemark geht es für die deutschen Fußballerinnen darum, sich weiter für die Olympischen Spiele qualifizieren zu können. Der Trainer der Wolfsburgerinnen hat Hoffnung.

Der Trainer des deutschen Pokalsiegers VfL Wolfsburg glaubt weiter an die Olympia-Chance der deutschen Fußballerinnen. Anders als vor ein paar Monaten sehe er „wieder eine gewisse Überzeugung, eine gewisse Qualität, eine gewisse Entwicklung“, um ein Spiel wie die wichtige Nations-League-Partie gegen Dänemark am Freitag zu gewinnen, sagte Tommy Stroot nach dem Pokal-Erfolg seines VfL gegen Werder Bremen. Er sei „davon überzeugt, dass die deutsche Nationalmannschaft ein gutes Spiel machen wird gegen die Dänen und, dass sie wirklich die Möglichkeit hat, auch mit zwei Toren Unterschied zu gewinnen und damit eben auch in die nächste Runde einzuziehen.“

Um weiter eine realistische Chance auf den Gruppensieg und damit ein Olympia-Ticket zu haben, muss das deutsche Team (9 Punkte) das Heimspiel gegen Tabellenführer Dänemark (12) in Rostock (20.30 Uhr/ZDF) mit mindestens zwei Toren Differenz gewinnen. Stroot, dessen Team mit sieben Nominierungen bei den anstehenden Nations-League-Spielen gegen Dänemark und vier Tage später gegen Wales die meisten Nationalspielerinnen stellt, betonte zugleich aber auch, dass er die Qualifikation für eine schwere Aufgabe halte.

Nur als Gruppensieger würden die deutschen Frauen Ende Februar im Finalturnier der Nations League um einen der zwei europäischen Olympia-Plätze für Paris 2024 spielen. Frankreich ist als Gastgeber gesetzt. Der DFB hatte für die beiden wichtigen anstehenden Partien ein 24-köpfiges Aufgebot nominiert. Neben Kapitänin Alexandra Popp und Torhüterin Merle Frohms, die nach Verletzungen beide wieder zurückkehren, gehören auch die Wolfsburgerinnen Kathrin Hendrich, Marina Hegering, Jule Brand, Svenja Huth und Lena Lattwein zum Kader.