Hannover (dpa/lni). Die Diskussion über die Aufnahme von Asylsuchenden wird nach Ansicht des Flüchtlingsrats Niedersachsen zunehmend rassistisch geführt. „Rassistische Diskurse über geflüchtete Menschen reichen inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft“, sagte der Geschäftsführer des Flüchtlingsrats, Kai Weber, am Donnerstag. Er verwies auf Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz, wonach sich abgelehnte Asylbewerber in Deutschland „die Zähne neu machen“ ließen, und die Forderung der FDP, vermehrt auf Sachleistungen statt Geld für Flüchtlinge zu setzen.

Die Diskussion über die Aufnahme von Asylsuchenden wird nach Ansicht des Flüchtlingsrats Niedersachsen zunehmend rassistisch geführt. „Rassistische Diskurse über geflüchtete Menschen reichen inzwischen bis in die Mitte der Gesellschaft“, sagte der Geschäftsführer des Flüchtlingsrats, Kai Weber, am Donnerstag. Er verwies auf Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz, wonach sich abgelehnte Asylbewerber in Deutschland „die Zähne neu machen“ ließen, und die Forderung der FDP, vermehrt auf Sachleistungen statt Geld für Flüchtlinge zu setzen.

Anstatt über Erfolge geflüchteter Menschen und die Chancen der Zuwanderung für die deutsche Gesellschaft zu sprechen, schürten Politikerinnen und Politiker Hass, sagte Weber. „Es erscheint notwendig, die Politik daran zu erinnern, dass solche Kampagnen Konsequenzen haben“, sagte er und nannte die rassistisch und rechtsextremistisch motivierten Anschläge in Rostock-Lichtenhagen, Solingen, Halle und Hanau sowie die rechtsextreme Terrorzelle NSU.