Urteile

Veterinäre nach Tierquälerei im Schlachthof freigesprochen

Eine Figur der blinden Justitia.

Eine Figur der blinden Justitia.

Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbildarchiv

In einem Gerichtsverfahren wegen Tierquälerei an einem Schlachthof in Bad Iburg sind zwei Amtsveterinäre vom Amtsgericht aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Die Taten hätten dem Tierarzt und der Tierärztin nicht mit einer für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden können, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bad Iburg am Mittwoch. (AZ.: 23Cs 1103 Js)

Bad Iburg (dpa/lni). In einem Gerichtsverfahren wegen Tierquälerei an einem Schlachthof in Bad Iburg sind zwei Amtsveterinäre vom Amtsgericht aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Die Taten hätten dem Tierarzt und der Tierärztin nicht mit einer für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden können, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts Bad Iburg am Mittwoch. (AZ.: 23Cs 1103 Js)

Beide Tierärzte - ein heute 65 Jahre alter Mann und eine heute 52 Jahre alten Frau - waren in dem Schlachthof als amtlich bestellte Veterinäre tätig. Der Schlachthof war im Herbst 2018 seitens des Landkreises geschlossen worden, nachdem Tierschützer heimlich aufgenommene Videos veröffentlichten, die gravierende Tierschutzverstöße zeigten.

( © dpa-infocom, dpa:230125-99-351467/2 (dpa) )